Chronik von Oberscheibe
(nach Angaben von Kurt Endt)

 

Das Gemeindewappen

Mit der Bildung des Gemeindeverbandes (1976) und der Auflage in jeder Stadt und jeder Gemeinde ein Ortsbegrüßungselement aufzustellen, wurde vom damaligen Bürgermeister Kurt Endt ein Symbol entworfen das allseitige Zustimmung fand und von der Gemeindevertretung genehmigt wurde. Das Wappen symbolisiert Hammer und Schlegel der Bergleute und Kalkwerker, den Berg zugleich als Stollen mit der Fichte, die vor jedem Haus steht, als Zeichen des Erzgebirges, und die blaue Wellenlinie unter dem Ortsnamen weist auf den Dorfbach hin.

Altes Ortswappen Oberscheibe entdeckt
(Pfarrer Stephan Schmidt-Brücken)


In den Pfarramtsakten der Ev. - Luth. St. Johanniskirche finden sich Aufzeichnungen und Schriftverkehr aus der Zeit von ca. 1600 bis heute. In einem der Ordner fand sich ein Brief von
1829 mit folgendem Inhalt:
 
Ihro Hochwürden dem Herrn M. (=Magister) Pastor Oehme in Scheibenberg Wohlehrwürdiger, Hochgelahrter, Hochzuverehrender Pastor!

Ew. Hochwürden vermelden wir hiermit ganz ergebenst, daß es unser und der hiesigen Gemeinde höchster und innigster Wunsch ist, daß das Reformationsfest künftig als ein ganzer Feyertag begangen werde.

Die wir mit der größten Hochachtung beharren.
Ew. Hocherhwürden
Oberscheibe, d. 22. O.tber 1829
ganz ergebensten die Gerichte allda.
Carl Gottlob Stölzel | Erbrichter
 
Zum verschließen des Briefes wurde ein Lacksiegel aufgedruckt, das wegen der Brieföffnung natürlich zerbrochen ist. 

Das eigentliche Wappenschild befindet sich in der Mitte, umgeben von Zierelementen, Umschrift und einem Lorbeerkranz. Das Wappen zeigt eine kreisrunde Scheibe mit einer betonten Mitte auf einem Stiel oder einem Stamm über einigen Halmen am Boden. Es handelt sich um ein so genanntes prechendes Wappen bzw. Siegelbild. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde versucht, den Ortsnamen Ober-Scheibe bildlich darzustellen. Dazu ist eine Scheibe über den Erdboden erhöht worden Sie steht also oben darüber. Die Halme symbolisieren den Ackerboden aber auch die Fruchtbarkeit. Leider sind in diesem Bereich Siegelteile ausgebrochen, so dass die untere Mitte nur rekonstruiert werden konnte. Die Umschrift lautet SIGILLVM OBERSCHEIBE, Siegel von Oberscheibe. Der Buchstabe U wurde dabei, wie allgemein üblich, als V geschrieben. Im Inneren finden sich noch zwei Buchstaben, die beide nicht mehr vollständig erhalten sind. Mit großer Wahrscheinlichkeit ist O.S. zu lesen, was wieder für Ober Scheibe steht. Der Brief wurde zwar erst am 22. Oktober 1829 geschrieben, das Siegel mit dem Ortswappen ist aber garantiert älter, denn es zeigt Stilelemente aus der Zeit um 1800 und noch keinerlei klassizistische Einflüsse. Außerdem sind die Buchstaben gepunzt, also mit Schlageisen in das weiche Metall des Petschaftes eingeschlagen. Vielleicht findet sich irgendwo noch ein vollständiger Abdruck. Dann könnte auch geklärt werden, ob es sich wirklich um ein offizielles Ortswappen von Oberscheibe handelt, oder eher um die private Idee der Erbrichterfamilie Stölzel.
Die Aussagekraft des alten Wappens ist recht gering, man kann nur mit Mühe dieses Bild deuten oder einen Fremden erklären. Wesentlich anschaulicher ist das neue heute gebräuchliche Siegelbild. Doch ist der Fund ein schöner Mosaikstein der vielhundertjährigen Geschichte von Oberscheibe.

Scheibenberg, am 23.04.2009
Pfarrer Stephan Schmidt-Brücken 

(Auszug aus dem Amtsblatt vom Juni 2009)


 


Besiedlung

Das Territorium der Gemeinde ist, wie alle östlich der Saale gelegenen Gebiete, so genanntes Kolonialland; d.h., es war nicht von Anfang an besiedelt, sondern wurde durch eine geplante Landnahme bäuerlicher Siedler gerodet und urbar gemacht.
Vor dem Jahre 1100 bedeckte ein undurchdringlicher Urwald (auch Miriquidi genannt) das gesamte Erzgebirge. Dieser Wald war in seiner Breite von etwa 50km zugleich die Grenze zwischen Böhmen und Mark Meißen. Eine genau festgelegte Grenzlinie gab es damals aber nicht, erst in späteren Jahren machten Streitigkeiten unter den Landesfürsten eine Abrainung notwendig, als das Land besiedelt und vor allem Erzfunde das Land wertvoll gemacht hatten. Die ersten Siedler kamen aus dicht bevölkerten westlichen Landschaften, besonders aus Franken und der Oberpfalz. Die ersten Jahre waren für die Bauern unsagbar hart, musste doch der ganze Wald geschlagen und der Boden im Verlaufe mehrerer Generationen in fruchtbares Ackerland verwandelt werden. Slawische Siedlungen gab es vorher nicht in diesem Gebiet.

Der bäuerliche Sielungsvorgang kann um 1150 angesetzt werden. Die in der neusten Zeit durch systematische Grabungen aufgespürten Bodenfunde bestätigen diesen Zeitpunkt. Als Jahrhunderte später das Erzgebirge fündig wurde, lockten die reichen Bodenschätze Bergleute besonders aus dem Gebiet des Fichtelgebirges an.


Gründerzeit

Oberscheibe entstand, wie aus der Vorgeschichte zu entnehmen ist, mit der Besiedlung des Rauschauer Grundes im 13.Jahrhundert. Raschau und Markerbach sind schon 124 urkundlich erwähnt.

1402 wurde das Dorf Schybe, das bis dorthin noch nicht äbtisch war, von der Grafschaft Hartenstein an das 1233 gegründete Kloster Grünhain, welches bis 1536 bestand, verkauft. Bei der Wiedereinlösung durch den Besitzer der Grafschaft gab das Kloster offenbar nur das heutige Oberscheibe zurück. Den westlichen Teil (Unterscheibe) behielt die Abtei. Nachdem im 15. Jahrhundert Silbererze fündig wurden, kam es zu Streitigkeiten zwischen dem Kloster und der Grafschaft Hartenstein um das Dorf. Vermutlich wollte jeder vom Erzbergbau profitieren. Dies könnte der Grund zur Spaltung des Ortes gewesen sein. 1559 kam Oberscheibe an das Kurfürstentum Sachsen, da Kurfürst August den oberwäldischen Teil der Grafschaft Hartenstein von den Grafen Schönburg abkaufte.

Gerichtlich war Oberscheibe dem Dingstuhl Crottendorf zugewiesen. Nach der Auflösung des Crottendorfer Amtes 1670 wurde Oberscheibe dem Kreisamt Schwarzenberg unterstellt und ab 1835 der Amtshauptmannschaft und Kreisdirektion Zwickau zugewiesen, die Kirchen- und Schulsachen der Ephorie Annaberg. Seit 1874 gehört Oberscheibe zum Landkreis Annaberg (bis 1945: Amtshauptmannschaft) und seit 1900 zum neugebildeten Regierungsbezirk Chemnitz (ehemals Kreishauptmannschaft Chemnitz - von 1952-1989 Bezirk Karl-Marx-Stadt)

Herr Karl Bursian, Annaberg - Buhholz, weist am 15.02.1952 nach, dass Oberscheibe bereits 1401 urkundlich erwähnt ist. Diese Jahreszahl wurde 1976 der 575 - Jahrfeier zugrunde gelegt. Inzwischen liegen vom Staatsarchiv Dresden die bestätigten Dokumente vom 13.06.1989 vor.

 


Ortsname

Die Schreibweise der nachstehenden Ortsbezeichnungen wurde aus alten Akten und Schriftstücken entnommen:

 

1406   

Dorf Schybe *       

1500

Dorf Scheyba

1560

Scheuba

1590

Oberscheuba

1707

Oberscheuba

1732 

Oberscheiba

1760

Ober-Scheiba

1783

Oberscheibe

1800

Oberscheube

1806

Oberscheibe

Wann die Trennung des Dorfes Scheibe in Ober- und Unterscheibe (letztes wurde Ortsteil von Markersbach) erfolgt ist, kann leider nicht genau ermittelt und belegt werden. In der Markersbacher Chronik ist angegeben, dass Unterscheibe wahrscheinlich erst einen anderen Namen getragen hat. Unter den 10 Dörfern, die das Zisterzienserkloster St. Nikolaus in Grünhain 1240 zur Ausstattung geschenkt erhielt, war neben Raschau und Markersbach auch der Ort Neunhusen (Neuhausen, später Neunhufen) dabei. Ursprünglich war es vermutlich ein selbstäntiges Dorf. 1548 tauchte der Name "Under Scheibe" auf (also: Unter der Scheibe) auf. Im 16. Jahrhundert war Unterscheibe aber auch Bezeichnung für Markersbach. Dadurch werden die Angaben über Unterscheibe verwickelt, dass zeitweise Ober- und Unterscheibe zusammengehörten, zu anderen Zeiten Unterscheibe und Markersbach.

*Das Dorf Scheibe heißt in der Urkunde von 1406 "Schybe". Die Deutung des Namens Schybe ist ein altgermanisches Wort und bezeichnet die Tätigkeit des Zusammenhäufens (Schober). Der Berg hat die Gestalt eines Heuschobers. Davon ist der Ortsname abgeleitet.

Der Scheibenberg wurde 1558 von den Nachkommen des Bauern Lorenz Merth an die Stadt Scheibenberg, deren Kern 1522 auf Oberscheibner Flur entstanden ist, abgegeben.


Geographisches

Die Gemeinde umfasst 3,52qkm Fläche, die landwirtschaftliche Nutzfläche beträgt rund 240 Hektar. Das Territorium erstreck sich von Süden nach Nord (zwischen Crottendorf und Brünlas) auf rund 5km und von West nach Ost (zwischen Markersbach und Scheibenberg) auf über 1km. Der Ort hat eine Ausdehnung von cirka 1km Länge und 500m Breite.

Höhenlagen
 

Ortsmitte

616,0m über NN   

Dorfplatz

Höchster Punkt

725,2m

Waldgrenze an Crottendorf - Heegberg

Tiefster Punkt

590,0m

Dorfbach bei Fam. Weiß und Wötzel

Schafberg

690,4m

Oeser-Felsen

Kalkwerk

689,1m

Sportplatz 710m

Harzer-Halde

706,8m

ehem. Steinbruch

Crottendorfer Strasse   

710,8m

vor Feldweg

Knöchel

655,0m

B101

Abzweig

620,0m

B101/L10 Brauerei Fiedler

Scheune

664,5m

B101 Ortsgrenze Gehweg

Waldrand

720,0m

am Scheibenberg / Richterstrasse

Der Scheibenberg (807m hoch) bildet eine Wasserscheide:

- östlich fließt alles zur Freiberger Mulde
- westlich fließt alles zur Zwickauer Mulde

 


Gemeindeleiter

Vorstände bzw. Bürgermeister der Gemeinde

 

1707

Erbrichter

Gottfried Stöltzel

 

1746

Erbrichter

Gottlob Friedrich Stöltzel

1758

Gemeindevorstand

Gottlieb Frenzel

 

1775

Erbrichter

Gottlob Friedrich Stöltzel

1799

Erbrichter

Samuel Gottlob Stöltzel

 

1813

Erbrichter

Karl Gottlob Stöltzel

bis 1817

1848

Gemeindeältester

Gottlob Heinrich Schubert

Steiger

1876

Gemeindeältester

Christian Andreas Schubert

1839-66

Gemeindevorstand

Karl Gotthilf Frenzel

 

1867-81

Gemeindevorstand

Christian Friedrich Schubert

1876-81

Gemeindevorstand

Carl Heinrich Fiedler

 

1882

Gemeindevorstand

Christian Nestler

1890

Gemeindevorstand

Karl Oeser

 

1902

Gemeindevorstand

Emil Fiedler

Erbrichter

06.03.1911

Gemeindevorstand

Albert Sachse

zuletzt Bürgermeister

15.07.1930

Bürgermeister

Walter Arnold

Bauer

15.11.1945

Bürgermeister

Ernst Harzer

 

15.07.1947

Bürgermeister

Emil Wolf

22.12.1950

Bürgermeister

Horst Schneyer

mit 21 Jahren

01.11.1951

Bürgermeister

Walter Schumann

auswärtiger bis 31.12.1951

01.04.1952

Bürgermeister

Horst Schneyer

bis 30.04.1953

01.09.1953

Bürgermeister

Kurt Endt (CDU)

bis 31.08.1988

 

 

 

vorher 1950-53
Vorsitzender der Gemeindevertretung

01.09.1988

Bürgermeisterin

Gisela Müller

02.08.1989 Ausreise BRD

08/09.1989

stellv. Bürgermeisterin

Christine Porath (SED)

 

05.12.1989

Bürgermeisterin

Andrea Teschner (DBD)

06.05.1990

Bürgermeister

Wolfgang Kreißig (CDU)

Ostszusammenschluss

01.01.1994

Ortsvorsteher

Wolfgang Kreißig (CDU)

Rücktritt wegen Krankheit

10.01.1996

Ortsvorsteher

Werner Gruß (Bürgerforum)

Rücktritt wegen Krankheit (1.11.2006)

02.11.2006

stellv. Ortsvorsteher

Thomas Fiedler (CDU)

bis zur Ortsvorsteherwahl

16.11.2006

Ortsvorsteher

Andreas Josiger(Bürgerforum)

18.08.2009

Ortsvorsteher

Erhard Kowalski (CDU)



Bergbau

Bereits 1478 wurde am Scheibenberg die Zeche „Maria Magdalena“ vom Dorfe Scheibe aus betrieben. Schon vorher wurde auf dem Stollen „Vater Abraham“ eifrig geschürft. (Herbert Zimmermann – Aus Scheibenbergs Vergangenheit)

Wie Dr. Sieber 1968 im Band 13 „werte der Deutschen Heimat“ schreibt, wurde 1778 auf der „Alten Hilfe Gottes Fundgrube“ Silber abgebaut, während sonst bei Oberscheibe im Glimmerschiefer Eisensteinlager vorkommen. Die Umgebung ist mit Halden geradezu bebuckelt; denn das Dorf war nicht nur von Bauern, sondern stark von Bergleuten bewohnt. 1783 wohnten folgende Bergleute in Oberscheiba, die auf Stollen „Vater Abraham“ arbeiteten und Steuerbefreiung genossen

  1. Johann Georg Schubert, Steiger
  2. Gottlob Blechschmidt, Bergmann
  3. Gottfried Schubert, Bergmann
  4. Carl Friedrich Brügner, Bergmann
  5. Christian Krauß, Bergmann
  6. David Heinrich Bach, Bergmann
Manche Häuer wohnten auch als Hausgenossen zur Miete. Noch 1840 zählte man neben den Bauern 34 Bergleute. Zwei Halden der einst bedeutendsten Grube „Vater Abraham“ südlich von Oberscheibe gelegen (Volksmund 1988: Heß- und Harzer- Halde), die auf Gängen der Roteisen-Baryt-Formation angelegt war, erkennt man als kleine bewaldete Hügel im Gelände leicht. Wenn Charpentier (1778) von „baumförmig gewachsenen schwarzen Glaskopf“ schreibt, dann dürfte es sich dabei um körperlich ausgebildete, so genannte Mangandendriten aus einem Gemenge verschiedener feinkristalliner Manganverbindungen (Psilomelan) mit weiteren adsorptiv gebundenen Metalloxiden (Ba, Co, Ni, Alkalien u.a.) gehandelt haben.

Bereits im 16.Jahrhundert hat dieser Eisenbergbau geblüht. Im 17. Jahrhundert bezog nachweislich das Hammerwerk Löwenthal (zuletzt Nitzschhammer genannt) von hier Erz. 1778 wird das Bergwerk noch immer als wichtigste Eisenfundgrube erwähnt, und auch im 19. Jahrhundert wurde sie befahren. 1801-50 brachte das Bergwerk 338.400 Zentner Braunstein aus, bis es 1862 stillgelegt wurde. 1839 berichtet Pastor Dietrich, dass Christian Gottlieb Schubert als Steiger beim Vater-Abraham-Stollen tätig war. Schubert war ansässiger Feldwirt und Schulvorstandsmitglied. Um 1850 wurde noch Fürbitte für diesen Stollen in der Kirche getan, wie Dietrich 1855 niederschrieb. Als Bergsteiger waren 1855 noch tätig:

  1. Gottl. Heinrich Schubert, geboren 3.9.1782 in Oberscheibe und
  2. Carl Heinrich Kraus, geboren 22.1.1802 in Oberscheibe;
  3. im Erzgebirgischen Sonntagsblatt vom 31. August 1930 (Nr.36) ist als letzter Obersteiger angeführt: Carl Heinrich Claus.

Vor Schichtbeginn gab es im Hut- oder Zechenhaus eine Betstunde der Bergleute. Diese sollen angeblich im Haus Nr.32 (Fritsch, heute Bauer) stattgefunden haben.

Unter der Kalkwerkhalde (Flurstück Nr. 85) befindet sich ein Seitenläufer des Vater-Abraham-Stollens. Dieser wird als Andreas-Schacht vermutet, der vom früheren Silberbergbau herrührt. Ein verfallener Stollen im Ort hieß „Zwergenloch“. Es befindet sich am Feldweg (Holweg) südlich des Bauerngutes Ullmann Nr. 4 (auch alte Crottendorfer Strasse genannt).

Nach dem 2.Weltkrieg begann die sowjetische Besatzungsmacht mit Schürfungen und Bohrungen im Erzgebirge, besonders betroffen waren die Landkreise Aue / Schwarzenberg und Annaberg. Schwerpunkt war jedoch Johanngeorgenstadt. Es entstand ein Wismut-Bergbau-Großbetrib zur Ausbeute von Uran. Allein 1949 waren hierorts 50 Bergleute von auswärts in Privatquartieren unterzubringen. Die Bauern mussten Stroh für die behelfsmäßige Bettenunterlage zur Verfügung stellen. Die Wismutsperrgebiete waren durch Schlagbäume abgegrenzt. Die Einreise bzw. Durchreise war nur mit Sonderstempel im Personalausweis möglich. 1954 wurde die Genehmigung für alle Personalausweisinhaber erteilt. AM 26.März 1953 brachen 2 Pferde des Bauern Georg Hunger beim Pflügen in den Wasserstollen des Kalkwerkes (Westseite) ein kamen dabei ums Leben.

Zwei Stolleneinbrüche 1958 oberhalb des Gemeindeamtsgartens (jetzt Eigenheim Standort) wurden 1979 vom volkseigenen Betrieb „Bergsicherung“ Schneeberg verfüllt und das Mundloch des Stollens „Neue Hoffnung Gottes“ zugemauert.

Fortsetzung folgt (Kalkwerk) ......

 


Weitere Auszüge werden folgen ...

Jens Ingo Kreißig